Worum es hier geht: 

Wie können wir unsere Demokratie weiterentwickeln?

Woran es hapert

 

Nach mehr als 50 Jahren muss vieles an unserer Demokratie renoviert werden. Wir treffen Entscheidungen zu langsam oder gar nicht, oft an den wirklichen Bedürfnissen der Praxis und am gesunden Menschenverstand vorbei und kriegen unsere Probleme nicht richtig in den Griff. Als Wählerinnen und Wähler fühlen wir uns weder von der Politik noch von der Verwaltung gut vertreten und haben das Vertrauen verloren, mit einem einzigen Kreuz in der Wahlkabine alle vier Jahre irgendetwas verändern zu können. 


Was man hier lesen kann 


So oder so ähnlich würden das viele Menschen ausdrücken. Aber was genau geändert werden könnte, wie wir konkret unsere Demokratie weiter entwickeln könnten – das soll der Inhalt dieser Webseite sein. Sie enthält Ideen, Fragen, Beobachtungen und Erfahrungen, lädt zu eigenen Beiträgen und zu Diskussionen ein.  

Wem das nicht ausreicht


Und wem das nicht reicht: im Bürgernetzwerk unter www.buergernetzwerk.de  kann man sich engagieren und "Mitdenken - Mitreden - Mitgestalten"! 


Fragen aus der Provinz: 

Was einem politisch interessierten Menschen beim Lesen der Tagespresse auffällt und was man schon immer Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Wirtschaft oder Verwaltung fragen wollte, aber bisher nicht zu fragen wagte 

Warum haben wir Niger nicht stabilisiert? 

7. August 2023
Nachzulesen in Spiegel online: Niger spielt offenbar eine zentrale strategische Rolle in Afrika: zum Beispiel für die Eindämmung der Flüchtlingsströme nach Europa, für die weltweite Uranproduktion, als Militärstandort für den Westen, für die strategische Aufklärung und was noch alles. USA, Deutschland, Frankreich und andere sind dort stationiert. Dennoch liegt Niger auf dem Armutsranking der UN auf Platz 189 von 191 Ländern. Es gelang dem Westen nicht, über all die Jahre das Land ökonomisch zu stabilisieren und gemeinsam diese unendliche Armut einzudämmen? So haben wir es zugelassen, dass ein Boden für Terroristen, für Russland, für Islamisten entstanden ist? Das ist doch beschämend, oder?
 
(siehe: https://www.spiegel.de/ausland/niger-wie-realistisch-ist-es-dass-die-nachbarstaaten-eingreifen-a-21c2f07b-7033-4a65-8335-0a11cad0d582 )

Aktuelle Beiträge

Bürgerräte: Stein der Weisen? 

In einem Gespräch des Publizisten Henning von Vieregge mit dem ifok-Gründer Hans-Peter Meister wird der aktuelle Hype um Bürgerräte diskutiert. Gefährden sie unsere repräsentative Demokratie oder können sie wirklich etwas bewegen?

Plädoyer für eine große Staatsreform

Thomas de Maizière plädiert für eine umfassende Reform unserer Demokratie. "Wir sind zu langsam und zu sorglos" überschreibt die FAZ am 22. Mai 2023 ein Interview mit ihm. Neben vielen inhaltlichen Anregungen bringt er eine "royal commission" ins Spiel. Die soll konkrete Vorschläge erarbeiten. Die Kommission soll "klug besetzt" sein. Nur schade dass er dafür keine Bürgerinnen und Bürger vorsieht. Da hört es schon mit der Klugheit auf..... 

Wer kontrolliert und bewertet Bürgerbeteiligung? 

Jörg Sommer schreibt in seinem Blog über den Versuch der Deutschen Gesellschaft für PR, Qualitätskriterien für gute Bürgerbeteiligung zu formulieren und fragt mit Recht: Wer soll eigentlich bewerten, was gute und was weniger gute Beteiligungsprojekte sind? Brauchen wir in Deutschland eine "Beteiligungswatch"?

Am Volk vorbei regiert?

Das ist der Aufmacher des Magazins Cicero vom April 2023 und zugleich die Überschrift eines Artikels, der die heutige Situation auf den Punkt bringt. Der Autor Mathias Brodkorb ist Insider: er war Finanzminister von Mecklenburg-Vorpommern und meint: Die Krise der Demokratie ist eine Krise der Parlamente.

Digitalisierung und ländlicher Raum - wie gelingt die Kooperation aller Betroffenen?  Erfahrungen aus einem 2Jährigen Pilotprojekt

Das Bürgernetzwerk Bergstraße-Odenwald war eines von 13 vom Bundesministerium des Inneren geförderten Projekten, das exemplarisch ein neues Miteinander von Kommunalverwaltung und dem Rest der Gesellschaft erproben sollte. An der Bergstraße ging es um die Frage, wie Digitalisierung zu einer guten Entwicklung des ländlichen Raumes beitragen könnte. Was dabei in drei Jahren gut lief, was nicht und was man künftig besser machen könnte, erfahren Sie hier….. 

Weisheit der Vielen oder Dummheit des Volkes?

Ein Klassiker für jeden, der nach Wegen für gute Entscheidungen sucht. Der New Yorker Journalist zeigt anschaulich, dass so gut wie immer Gruppen bessere Ergebnisse abliefern als selbst die überragendsten Fachleute. 

Dafür gibt es allerdings eine Bedingung. 

Wer steckt dahinter: Hans-Peter Meister

Als Ökologe und Ökosystemforscher war ich auf der Suche, wie man am besten Erkenntnisse der Wissenschaft für politische Entscheidungen nutzen könnte. So kam ich nach einiger Zeit dazu, Pionier von Bürgerbeteiligung, Dialogen und gesellschaftlicher Kooperation zu werden - insbesondere als Gründer des deutschen Marktführers ifok (www.ifok.de). Vom skeptisch beobachteten Start-Up wuchs das Unternehmen zum internationalen Kompetenzzentrum für nachhaltige Entwicklung. Heute habe ich ifok in jüngere Hände übergeben und leite das gemeinnützige Bürgernetzwerk für systematische Bürgerbeteiligung mit dem Ziel: "give people a voice" und der immer noch aktuellen Frage: Wie kann man die "Weisheit der Vielen" für gute und schnelle Entscheidungen in einer repräsentativen Demokratie nutzen?
 

Was mich antreibt 

Nachhaltigkeit umsetzen, vernetztes und integratives Denken und Handeln, Bürgerbeteiligung und Weisheit der Vielen, Weiterentwicklung unserer Demokratie, kooperatives Problemlöser in der Gesellschaft, moderne Governance





Was ich getan habe

Ökosystemforscher, ministerieller Pressesprecher, Unternehmenskommunikator,  Unternehmensgründer, Moderator und Mediator,  und insbesondere: Bürgerbeteiliger


Was mich heute umtreibt 

Einmal wählen alle vier Jahre reicht nicht. Ein Forum für das Mitreden, Mitdenken und Mithandeln ist das Bürgernetzwerk: www.buergernetzwerk.de


Was ich lesenswert finde

Heute besonders hervorgehoben: Ken Wilber. Warum? Weil es um Integration geht. Eine seiner wichtigsten Thesen:  Gesellschaftlicher Wandel muss alle vier Dimensionen umfassen: persönliche Einstellung, Kultur, Regeln und Institutionen.


Wer meine Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind

Hier könnten auch SIE stehen! Denn diese Seite soll vielen Interessierten Gelegenheit geben, ihre Ideen und Vorschläge mit anderen zu teilen. Bei Interesse melden Sie sich gerne!

Möchtest du mehr wissen?